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Was Klassiker uns lehren: Netzwerken geht auch anders – und besser.

Aktualisiert: 19. Jan.

Zwischen Beziehungspflege und strategischem Altruismus: Was wir von den bekanntesten Netzwerk-Büchern lernen können – und warum gerade Frauen neue Perspektiven daraus ziehen sollten.


Illustration oder Foto von Frauen in einem offenen, freundlichen Gespräch bei einer Netzwerkveranstaltung – mit Fokus auf Verbindung, Austausch und Lächeln statt Business-Klischees. Zeigt die Vielfalt und Energie moderner weiblicher Netzwerke.
Fotocredit: ©Claudia Weaver

Wenn man "Netzwerken" googelt, landet man schnell bei Event-Fotos von Stehtisch-Empfängen, Visitenkartenstapeln und Businessveranstaltungen. Doch wer sich tiefer mit dem Thema beschäftigt, merkt schnell: Netzwerken ist kein Technik-Tool. Sondern Haltung. Beziehung. Resonanz. Und das zeigen nicht nur die Erfahrungen aus meinen Formaten wie eat&spread oder der Success Soirée – sondern auch die Klassiker der internationalen Fachliteratur.


Hier die wichtigsten Werke, ihre Kernbotschaften und wie wir sie neu, weiblich und wirksam denken können:


Never Eat Alone – Keith Ferrazzi


Ferrazzi zählt zu den einflussreichsten Stimmen im Networking-Diskurs. Sein Mantra: Geben kommt vor Nehmen. Und echte Beziehungen schlagen jeden Business-Plan.


Zitate:

"The currency of real networking is not greed but generosity."
„Success in any field, but especially in business is about working with people, not against them.“
„Those who are best at it don’t network – they make friends.“

Kernaussagen:


  • Netzwerken funktioniert langfristig über Geben, nicht Nehmen.


  • Freundschaft und Loyalität wiegen mehr als Prestige und Kontakte. Beziehungen sind wesentlicher für Erfolg als harte Arbeit allein.


  • Wer Menschen verbindet, schafft Wert.


Genau deshalb setzen wir bei eat&spread auf Einladung statt Selbstinszenierung. Wer sich gesehen fühlt, öffnet sich. Und Verbindung entsteht.


How to Win Friends and Influence People – Dale Carnegie


Das Urgestein der Beziehungspsychologie. Carnegie zeigt, wie echtes Interesse, Zuhören und Empathie Beziehung stärken. Zeitlos aktuell.


Zitat:

"You can make more friends in two months by becoming interested in other people than in two years by trying to get other people interested in you."

Kernaussagen:


  • Zuhören ist wirksamer als Reden.


  • Menschen wollen gesehen, nicht überzeugt werden.


  • Emotionale Intelligenz ist die Superkraft beim Netzwerken.


Aktives Zuhören (nach Rogers & Gable) ist nicht nur Coaching-Werkzeug, sondern Networking-Gold.


How to Be a Power Connector – Judy Robinett


Struktur statt Zufall: Robinett zeigt, wie man Netzwerke gezielt pflegt und klug aufbaut – mit der 5+50+100-Methode.


Zitat:

"Authenticity. Trustworthiness. Caring. Listening. Engagement."

Kernaussagen:


  • Netzwerkpflege ist ein strategischer Prozess.


  • Charakter zählt: Authentizität, Integrität, Empathie.


  • Wer klar priorisiert, bleibt verbunden.


Give and Take – Adam Grant


Grant liefert den wissenschaftlichen Beweis: Wer gibt, gewinnt langfristig. Der "Giver"-Stil fördert Vertrauen, Kooperation und Erfolg.


Kernaussagen:


  • Altruismus ist keine Schwäche, sondern strategisch klug.


  • Vertrauen entsteht durch Vorschuss.


  • Reziprozität ist die Währung nachhaltiger Netzwerke.


Gerade Frauen tendieren zu kooperativem Verhalten. Das ist keine Soft Skill-Romantik – das ist Leadership.


Who’s Got Your Back? – Keith Ferrazzi (2)


Ferrazzi geht hier tiefer: Es geht um "Co-Elevation" – das gemeinsame Wachstum in Netzwerken, in denen man sich nicht gegenseitig misst, sondern hebt.


Kernaussagen:


  • Netzwerke als emotionale Sicherheitszone.


  • Sparring statt Show.


  • Mentoring als wechselseitiger Prozess.


Ich glaube an Netzwerke, die tragen. Die inspirieren. Und nicht performt, sondern gelebt werden. Wie bei der Success Soirée.


Linked – Albert-László Barabási


Ein Blick in die Wissenschaft: Barabási beschreibt Netzwerke als Systeme mit Knoten, Hubs und nicht-linearen Effekten. Ein Muss für alle, die Netzwerkdynamiken verstehen wollen.


Kernaussagen:


  • Netzwerke funktionieren nach dem "Power Law".


  • Wenige zentrale Hubs halten viele lose Verbindungen.


  • Struktur entscheidet über Einfluss.


Netzwerkdesign ist mehr als ein Eventplan. Es ist ein strategisches System mit Herz.


Fazit: Frauen brauchen andere Formen, nicht weniger Netzwerke.


Diese Klassiker zeigen: Netzwerken ist kein lautstarkes Spiel um Sichtbarkeit. Sondern ein leises, kraftvolles Miteinander. Und genau dafür braucht es neue Räume. Neue Rituale. Neue Rollenbilder. Formate, in denen Vertrauen wachsen kann, wo Karriere nicht Leistungsschau, sondern Resonanzraum ist.


Und genau deshalb arbeite ich an neuen Netzwerkarchitekturen. Weil Sichtbarkeit kein Zufall sein darf. Und weil echtes Netzwerken nicht funktioniert, wenn es sich wie Konkurrenz anfühlt. Sondern wie eine Einladung.



Sehen wir uns bei der nächsten Success Soirée am 24. Juli in Salzburg? Mit Christine Friedreich, Inspiration, Sisterhood & Tanzfläche ✨



Mehr zur Success Soirée unter: https://www.desenz.at/success-soiree


Ich freue mich auf eure Rückmeldungen,

eure Erfahrungen und über einen Austausch!


Mag. a (FH) Silvia Helga Faulhammer, MSc.

desenz Agentur für Kommunikationsberatung

Josef-Schwer-Gasse 13 . 5020 Salzburg

Mobile Phone: +43 664 85 3 90 11


Fotos: @ Claudia Weaver
Fotos: @ Claudia Weaver


 
 
 

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