Der Unterschied zwischen steifem und echtem Netzwerken
- silviafaulhammer
- 17. Sept. 2025
- 2 Min. Lesezeit
„𝗜𝗰𝗵 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗻𝗶𝗲 𝘀𝗼 𝗼𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗴𝗲𝘀𝗽𝗿𝗼𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗲 𝗵𝗶𝗲𝗿.“ Diesen Satz habe ich bei der letzten Success Soirée gehört und er hat mich nicht mehr losgelassen. Denn genau darin liegt für mich der Unterschied zwischen steifem und echtem Netzwerken: Es geht nicht um die Anzahl der Kontakte, sondern um die Qualität der Gespräche. Um Momente, in denen wir uns wirklich zeigen mit allem, was uns ausmacht.

Die US-Forscherin Brené Brown bringt es auf den Punkt: „Verletzlichkeit ist die größte Form von Mut.“ Und genau dieser Mut ist es, der Begegnungen in Tiefe verwandelt.
Die Psychologin Shelly Gable zeigt in ihrer Forschung, dass es nicht nur ums Zuhören geht, sondern ums gemeinsame Feiern: Wenn wir die Erfolge anderer aktiv und konstruktiv aufgreifen, teilen wir Freude und stärken dadurch Beziehungen.
Und die Datenlage ist eindeutig: Gute Beziehungen sind eine Gesundheitsressource. Die umfassende Meta-Analyse von Julianne Holt-Lunstad et al. (2010) zeigt: Menschen mit stabilen sozialen Beziehungen haben eine um 50 % höhere Überlebenswahrscheinlichkeit. Fünfzig Prozent!
Spätere Studien, wie Wang et al. (2023), bestätigen das: Einsamkeit und Isolation erhöhen das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen – und können lebensgefährlich werden.
Ich selbst habe oft erlebt, wie sehr sich die Atmosphäre verändert, sobald Fragen gestellt werden wie: Wofür stehst du? Was bewegt dich gerade wirklich?
Dann entstehen Verbindungen, die tragen.
Und aus Fremden wird ein Inner Circle.
Netzwerken mit Leichtigkeit bedeutet: Räume schaffen, in denen wir einfach wir selbst sein dürfen.
Genau so einen Raum öffnen wir wieder am 23. Oktober bei der SUCCESS SOIRÉE im Club Balboa Salzburg – diesmal mit Keynote von Sandra Lahnsteiner-Wagner.
Tipps fürs flott charmante Netzwerken mit Leichtigkeit gibt es aktuell am Blog unter: https://www.desenz.at/post/mit-leichtigkeit-netzwerken-als-frau
🎟️ Alle Infos & Tickets: https://www.desenz.at/success-soiree
Quellen:
Seligman, Martin (2003): Der Glücksfaktor. Warum Optimisten länger leben. Köln: Bastei Lübbe.
Seligman, Martin (2015): Wie wir aufblühen. Die fünf Säulen des persönlichen Wohlbefindens. München: Goldmann.
Waldinger, Robert und Schulz, Marc (2024): THE GOOD LIFE ... UND WIE ES GELINGEN KANN. Erkenntisse aus der weltweit längsten Studie über ein erfülltes Leben. München: Kösel Verlag.
Von Wurmb-Seibel, Ronja (2024): ZUSAMMEN. Warum wir für ein gutes Leben Verbündete brauchen - und wie wir sie finden. München: Kösel-Verlag.






















































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