Kommunikativ beeinträchtigt?

Aktualisiert: 23. März

Leiden unsere kommunikativen Kompetenzen durch ein Leben in einem Medienalltag?

Digitale Kommunikation und digitale Kommunikationsmittel

Pseudo-Autismus. Davor warnen Kinderärzte und Therapeuten. Gemeint ist, dass digitale Medien einen Einfluss auf die kindliche Entwicklung haben. Ob wir uns zu „kommunikativ Beeinträchtigten“ entwickeln durch die Nutzung von digitalen Kommunikationsmitteln ist hier natürlich eine sehr bewusst gewählte Polemik der Bewahrpädagogik, denn sie zeigt einen kulturkritischen Blick auf das Geschehen unserer Zeit.


Pseudo-Autisten, Smombies & digitale Schnuller


Sonja Gobara, Leiterin des Ambulatorium Sonnenschein, nennt im ORF Thema-Beitrag vom 5. Oktober 2020 ein neues Krankheitsbild, den „Pseudo-Autismus“, ausgelöst durch exzessiven Handy- und Tablet-Konsum bei Kindern (vgl. ORF Thema 2020).


Denn Kinder, die in ihrem Therapiezentrum behandelt werden, zeigen vermehrt ähnliche Symptome wie Autisten, meiden Blickkontakt und zeigen wenig soziale Motivation mit dem Gegenüber in Kontakt zu treten. Digitale Medien vereinnahmen, weiß auch Georg Sojka (ORF Thema 2020) am Institut für Erziehungshilfe, „wir beamen uns von der realen, allgemeinen Welt weg auf dieses eine Gerät, fokussieren uns stark und lassen uns nicht ablenken – und verlieren kommunikative Kompetenz,“ ist Sojka (ORF Thema 2020) überzeugt. Er spricht weiter von „digitaler Demenz“, da das Gehirn sich verändert und findet, „mit einem Schaden für die Gesellschaft“, sehr drastische Worte, die diese Entwicklung beschreiben.


Das digitale Helferlein ist mittlerweile Babysitter-Ersatz (Salzburg ORF.at 2019: o.S.) und „[…] ist sozusagen der digitale Schnuller. Das alles hat aber massive Nebenwirkungen auf die Kinder. Es verändert zum Beispiel unser Kommunikationsverhalten, wie wir miteinander sprechen und auch wie viel wir miteinander sprechen“, betont Neurobiologe Bernd Hufnagl (Salzburg ORF.at 2019: o.S.).


Das Leben „in“ Medienwelten führt unweigerlich zur Frage nach den Folgen.


Mit Paracelsus gesprochen,

"macht die Dosis das Gift“.

Es ist unabwendbar, dass sich das zwischenmenschliche Kommunizieren gerade durch die Digitalisierung unserer Lebenswelten stark verändert und sich an völlig neue Rahmenbedingungen anpasst. Um sich im zwischenmenschlichen Durcheinander von Verstehen und Missverstehen auszukennen, braucht es unbedingt ein soziales Miteinander. Ein gemeinsames Interagieren.


Digitale Kommunikation und digitale Kommunikationsmittel, Smartphones, digitale Kommunikation mit Smartphone

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Wie digitale Kommunikationsmittel die Wahrnehmungsfähigkeit, Körpersprache zu interpretieren, verändern
Generation digitaler "PSEUDO-AUTISTEN"?

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